Tierarztpraxis Dr. Schullenberg

Impfungen

  • Die Impfung ist die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionskrankheiten!
  • Unserer Impfempfehlungen basieren auf den „Leitlinien zur Impfung von Kleintieren“ der Ständigen Impfkommission Vet des bpt.
  • Grundlage jeder Impfung ist die gründliche Allgemeinuntersuchung ihrer Katze
    Sie haben damit jährlich einen Gesundheitsscheck!


Für Ihren Tiger empfehlen wir folgendes Impfschema:

  • im Alter von 8 Lebenswochen: Katzenzeuche u. Katzenschnupfen
  • ab 9. Lebenswoche: Leukose bei negativen Freigängern
  • 12 Lebenswochen: Katzenzeuche u. Katzenschnupfen, evtl. Tollwut bei Freigängern
  • 12. - 14. Lebenswoche: Leukose bei negativen Freigängern
  • 16 Lebenswochen: Katzenzeuche u. Katzenschnupfen, Tollwut bei Freigängern
  • 15 Lebensmonaten: Katzenzeuche u. Katzenschnupfen, Tollwut, Leukose
  • jährliche Auffrischungsimpfung gegen Katzenzeuche u. Katzenschnupfen, Leukose
  • spätestens alle zwei Jahre gegen Tollwut


Außerdem können auch Katzen gegen Hautpilze geimpft werden und früher wurde die Impfung gegen FIP (Feline Infektiöse Peritonitis – ansteckende Bauchwassersucht der Katzen) durchgeführt. Nach dem derzeitigen Wissensstand ist diese Impfung aber nur in wenigen Ausnahmefällen sinnvoll und wird von uns nicht durchgeführt.

Entwurmung

Gerade der enge Kontakt zum Haustier macht antiparasitäre Behandlungen unerlässlich. Sind Kinder im Vorschulalter im Haushalt, sollten diese durch regelmäßige Behandlungen ihres Schmusetigers vor der Übertragung von Würmern geschützt sein. Die Entwurmung ist aber keine Impfung. Sie schützt nicht über einen gewissen Zeitraum vor Neubefall. Sie tötet nur den aktuellen Befall ab. Schon am nächsten Tag kann Ihr Liebling sich erneut Würmer holen, darum müssen Wurmkuren regelmäßig wiederholt werden.

Flöhe und Zecken

  • inzwischen gelten Floh- und Zeckenhalsbänder bei der Katze als nicht mehr zeitgemäß, zum einen weil Halsbänder auch immer ein Strangulationsrisiko bergen, zum anderen gibt es wirksamere Präparate zum Auftragen im Fell
  • spätestens mit mildem Frühlingswetter sollte ihre Katze einen Flohschutz erhalten, gute Jäger profitieren auch von einer ganzjährigen Anwendung
  • Präparate, die wirksam gegen Flöhe schützen haben meist auch einen guten abwehrenden Effekt auf Zecken
  • Vorsicht mit Präparaten die für Hunde gedacht sind, manche davon werden von Katzen nicht vertragen!

Weitere Empfehlungen

Spätestens bei der Erstvorstellung oder  zur Impfung wird Ihre Katze den ersten Gesundheitscheck durchlaufen. Dabei wird eine gründliche Allgemeinuntersuchung unter Einbeziehung der wichtigsten Organsysteme vorgenommen und so kann bei eventuellen Problemen schon jetzt eingegriffen werden (z.B. Entwurmungsberatung, Haltungs- und Futterempfehlungen, eventuell Erkennen von Grunderkrankungen wie Nabelbruch, Herzschwäche und vieles mehr).

Mit den jährlichen Impfungen passen wird die Untersuchungen dem jeweiligen Lebensalter an und können bei der erwachsenen Katze Fitness, Ernährungszustand, Zahngesundheit und anderes überprüfen. Die Senioren werden dann hinsichtlich Herz oder Schilddrüsenerkrankungen, Leber- und Nierengesundheit, Problemen im Bewegungsapparat usw. überprüft. Für Auslandsreisen benötigen Sie den EU-Heimtierausweis, eine gültige Tollwutimpfung und Ihre Katze muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden - das können wir bei Ihrem Besuch besprechen und in die Wege leiten.

OPs

Bei Freigängern ist die frühzeitige Kastration (sowohl bei Katzen als auch bei Katern) dringend zu empfehlen. Sie verhindern damit nicht nur ungewollten Nachwuchs, sondern betreiben auch aktiven Gesundheitsschutz für Ihren Tiger, da kastrierte Tiere meist ein kleineres Revier haben und in weniger Revierkämpfe geraten als unkastrierte. Dadurch wird die Ansteckungsgefahr für Katzen-AIDS und Leukose geringer und wenn die Tiere nur eine kleinere Fläche betreuen, müssen sie meist weniger Strassen überqueren und sind damit indirekt auch ein wenig vor Verkehrsunfällen geschützt.

  • für weibliche Tiere empfehlen wir die Kastration im Alter von ca. 6 Monaten, da auch schon die erste Rolligkeit zu einer Schwangerschaft führen kann
  • Kater können eventuell in Abhängigkeit des Einsetzens der Pubertät etwas später kastriert werden